Oberbergische Medieninitiative (OMI)

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer zunehmend digitalen Welt auf, in der der Umgang mit digitaler Technologie nahezu selbstverständlich ist. Daraus ergeben sich auch veränderte Anforderungen an Schule und Gesellschaft, um  den Kindern und Jugendlichen einen konstruktiven, aber auch kritischen Umgang mit den digitalen Medien zu ermöglichen.

Der Umgang mit digitaler Technologie ist heute aber nicht nur für Kinder und Jugendliche ein essentieller Baustein des Lernens, sondern für alle Altersgruppen ein Baustein des lebenslangen Lernens. Aufgrund der Entfernungen im ländlichen Raum kommt der Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern, sowie der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler eine besondere Bedeutung zu. Daraus ergibt sich, dass die digitale Bildung von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum besonders gefördert werden sollte.

Um diesen lebenslangen Lernprozess in der Region Oberberg dauerhaft und nachhaltig verankern zu können, erscheint die Umsetzung eines Projektes zum konstruktiven Umgang mit digitalen Medien sinnvoll.

Aus diesem Grund ist ein innovatives Projekt für den Oberbergischen Kreis entstanden, das sowohl die Aspekte des Medienumgangs, aber auch des lebenslangen Lernens und des generationenübergreifenden Lernens berücksichtigt. Dieses Projekt wurde unter Federführung durch das Kreisjugendamt des Oberbergischen Kreises, die Kreispolizeibehörde des Oberbergischen Kreises/Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz und das Bildungsbüro Oberberg in Zusammenarbeit mit Netzwerkpartnern (Schulsozialarbeit der Stadt Wipperfürth,  Schulpsychologischer Dienst des Oberbergischen Kreises, Jugendpflege der Stadt Wiehl, Diakonie Fachstelle Sucht – Suchthilfe OBK Nord, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Wiehl) entwickelt.

Um diese Ziele zu erreichen, ist es sinnvoll, zunächst Angebote für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte zu erarbeiten. Ein erfolgversprechender Ansatz für die Umsetzung ist es, Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7-9 zu Medienbegleitern auszubilden und ein gleichzeitiges Fortbildungsangebot für Lehrkräfte zu schaffen.

Dabei sollen folgende Themenschwerpunkte eine zentrale Rolle spielen:

  • Wie stelle ich mich selbst im Netz dar?
  • Cybbermobbing (Betrachtung aus rechtlicher und psychologischer Sicht)
  • Wie kann ich als Lehrer/Schüler Gespräche mit betroffenen Schülern führen?
  • Best Practice Beispiele aus anderen Regionen

Projekt: Social Media Scout

Die Oberbergische Medieninitiative (OMI) bildet seit 2016 kreisweit Medienbegleiterinnen und Medienbegleiter für weiterführende Schulen mit den Schwerpunktthemen Cybermobbing und sicherer Umgang mit digitalen Medien aus, die dann zusammen mit den ausgebildeten Lehrkräften Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an ihrer Schule sind.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Flyer

oder in unserem Video: 

VideoStartbild_SMS_OMI

Infoabende für Eltern von Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen

Das Projekt „Oberbergische Medieninitiative“ bietet einige Präventions- und Unterstützungsangebote in Form von Informationsabenden für Eltern von Schülerinnen und Schülern an weiterführenden Schulen im Oberbergischen Kreis: 

Termine und Themen für Eltern mit Jugendlichen an den weiterführenden Schulen in Radevormwald, Hückeswagen, Wipperfürth, Marienheide, Lindlar, Engelskirchen, Gummersbach

  • Risiken der Spielewelt – Wer oder was spielt (mit) mein(em) Kind?
    08.03.2022, 19.00 – 21.00 Uhr
  • Cybercrime im schulischen Kontext
    26.04.2022, 19.00 – 21.00 Uhr

Termine und Themen für Eltern mit Jugendlichen an den weiterführenden Schulen in Bergneustadt, Wiehl, Reichshof, Nümbrecht, Waldbröl und Morsbach

  • Risiken der Spielewelt – Wer oder was spielt (mit) mein(em) Kind?
    31.03.2022, 19.00 – 21.00 Uhr
  • Cybercrime im schulischen Kontext
    02.06.2022, 19.00 – 21.00 Uhr

Eine Anmeldung zu diesen kostenlosen Zoom-Veranstaltungen ist zwingend erforderlich und bis zum jeweiligen Veranstaltungstag um 14 Uhr möglich. Wenden Sie sich hierfür gerne per Mail an Frau Alke Stüber